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ToggleHundebusiness aufbauen: So bringst du dein Business als Hundetrainer online
Du möchtest mit deinem Hundebusiness starten oder bist schon mittendrin?
Vielleicht stehst du gerade noch ganz am Anfang und überlegst, wie du dein Business aufbauen möchtest. Vielleicht hast du bereits deine ersten Kunden, arbeitest hauptsächlich noch offline.
Du musst nicht direkt Onlinekurse verkaufen, wenn es nicht zu dir passt. Eine Onlinepräsenz ist heute nicht mehr wegzudenken, denn ein wichtiger Merksatz im Business
Geh mit der Zeit, sonst gehst du mit der Zeit.
Online kannst du unterschiedliche Produkte und Dienstleistungen anbieten und viel wichtiger Vertrauen über unterschiedliche Kanäle aufbauen.
Social Media kann dafür sorgen, dass Menschen auf dich aufmerksam werden. Über deine Website können sie mehr über dich und deine Angebote erfahren. Mit einem Newsletter kannst du Verkaufen und Vertrauen weiter ausbauen. Mit Online-Beratungen, Webinaren, Gruppenprogrammen oder digitalen Produkten hast du viele verschiedene Möglichkeiten deine Dienstleistung anzubieten.
Aber egal, ob du gerade startest oder dein Hundebusiness schon länger besteht: Ohne die Online Sichtbarkeit geht es heute kaum noch. Du kannst dich nicht nur auf Visitenkarten und Empfehlungen verlassen.
Was bedeutet ein Onlinebusiness als Hundetrainer überhaupt?
Bei Onlinebusiness denken viele direkt an Onlinekurse, Laptop am Strand und das berühmte passive Einkommen.
Du musst du dich nicht zwischen einem klassischen Hundebusiness und einem Onlinebusiness entscheiden.
Du arbeitest weiterhin mit deinen Kunden vor Ort und nutzt Instagram, um neue Menschen auf dich aufmerksam zu machen. Du kannst Angebote entwickeln, die für Menschen sind, die eben nicht in deiner Nähe wohnen, aber mit dir arbeiten wollen. Das können Beratungen sein, Workshops oder digitale Produkte.
Mit dem Onlinebusiness hast du viel mehr Möglichkeiten und musst dich nicht nur auf Visitenkarten, Flyer und Empfehlungen verlassen.
Von Anfang an auch online starten
Am Anfang prasseln so viele Themen auf dich ein und während du Expertin bei den Hundehaltern bist, ist das Leben als Selbstständige komplettes Neuland für dich.
Geh von Anfang an online in die Sichtbarkeit. Dafür gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, fang bei einer an. Sieh es wie den täglichen Check der E-Mails.
Social Media kannst du kostenlos starten. Bau dir dein Profil direkt als Business-Profil auf und positioniere dich als Expertin, so dass du dich von den Hobby-Hundeaccounts unterscheidest. Wenn du nicht weißt, wie du starten sollst, schau dir Elevate your Profile an.
Marketing ist nicht das Lieblingsthema der Selbstständigen, aber du brauchst es, um von den Menschen gefunden zu werden, mit denen du zusammenarbeiten möchtest. Genau wie Verkauf. Social Media ist nicht nur dafür da süße Hundefotos zu teilen, sondern deine Dienstleistungen zu verkaufen und Vertrauen aufzubauen.
Positionierung: Wer sind denn deine Kunden?
Bevor du dir Gedanken darüber machst, wie oft du auf Instagram posten solltest oder welches digitale Produkt du irgendwann verkaufen könntest, lohnt sich ein Blick auf deine Positionierung.
Denn online konkurrierst du nicht nur mit den drei anderen Anbietern in deiner Umgebung. Da sind super viele aus deiner Branche und da hilft dir deine Positionierung.
Anstatt zu sagen, dass du Hundetrainerin bist und diverse Kurse anbietest, um möglichst viele Halter anzusprechen. Spezialisiere dich auf bestimmte Themen, die Hundehalter haben und werde genau in dem Bereich Expertin. So hebst du dich in der Masse ab und kannst die Expertin auf dem Gebiet werden.
Dir helfen dabei folgende Fragen:
- Wer ist dein absoluter Traumkunde?
- Bei welchen Themen kannst du richtig gut helfen?
- Was ist dir bei deiner Arbeit wichtig?
- Wie möchtest du wahrgenommen werden?
- Was unterscheidet dich von anderen Mitbewerbern aus deiner Branche?
Umso genauer du das alles ausgearbeitet hast, umso leichter fällt dir die Kommunikation nach außen und die Contenterstellung.
Denn dann musst du nicht mehr überlegen, was du irgendwie posten könntest. Du weißt, welche Menschen du erreichen möchtest und welche Themen für genau diese Menschen relevant sind.
Dein Online-Auftritt
Du hast viele Möglichkeiten online in die Sichtbarkeit zu gehen. Website, Google-Unternehmensprofil, verschiedene Social-Media Kanäle und auch Blog Artikel.
Wenn jemand auf deine Webseite kommt, sollte er auch eine Verlinkung zu deinen Social Media Profilen finden. Denn dort baust du Vertrauen auf und gibst Einblicke in deine Arbeit. Wird bei deinem Online-Auftritt klar,
wer du bist, was du anbietest und für wen dein Angebot ist? Was muss ich tun, um mit dir zusammenzuarbeiten?
Am Anfang reicht oft ein One-Pager, also eine Seite ohne viele Untermenüs, aber so dass man alle wichtigen Infos bekommt.
Wenn du startest, brauchst du nicht als erstes ein Logo oder ein professionelles Fotoshooting. Viel wichtiger ist, dass du gefunden wirst.
Social Media als Hundetrainer nutzen
Instagram, TikTok und andere Social-Media-Plattformen sind in der Hundebubble nicht mehr wegzudenken. Viele große Unternehmen arbeiten mit Influencern zusammen.
Auf Social Media zeigst du viele verschiedene Seiten und ganz wichtig, als Unternehmerin zeigst du nicht nur Hundefotos, sondern verkaufst auch. Wenn du denkst, dass du zu viel über deine Produkte redest, sage ich dir, dass es sicher zu wenig ist. Die Menschen werden täglich von Content überflutet. Dein Beitrag geht in der Masse unter, also musst du auch Masse bieten, damit es möglichst viele sehen. Denn nicht jeder Beitrag wird jedem Follower ausgespielt.
Im Content kannst du Wissen vermitteln, Fragen beantworten, Einblicke geben und deine Werte und Haltung vertreten. Die Leute möchten dir vertrauen, bevor sie sich mit ihren Themen öffnen. Das können sie gut über Social Media. Wenn sie zwei Hundetrainer zur Auswahl haben und nur einer ist aktiv auf Instagram, dann werden sie meist zu diesem gehen, weil schon eine Verbindung aufgebaut werden konnte.
Deine Art zu kommunizieren, deine Haltung und deine Persönlichkeit sind Teil einer Personal Brand. Es ist wie bei Martin Rütter. Entweder du magst ihn mit seinen Werten und seiner Arbeitsweise oder eben nicht. Er ist eine Personal Brand, genau wie du es auch bist.
Personal Brand bedeutet nicht, dass du berühmt sein musst, oder dein Privatleben zeigen muss. Als Soloselbstständiger bist du immer eine Personal Brand. Entweder formst du sie nach außen oder lässt es einfach ins Leere laufen.
Mach dein Hundebusiness nicht von Social Media abhängig
Social Media bietet dir viele Möglichkeiten. Trotzdem würde ich ein Hundebusiness langfristig nicht ausschließlich darauf aufbauen. Wenn du z. B. nur auf Instagram aktiv bist und dein Account gesperrt oder gehackt wird, hast du keine Alternative der Sichtbarkeit. Ein Social Media Account gehört dir nicht und du hast es nur in gewisser Weise in der Hand.
Auch kann es viel mit deinem Mindset machen, wenn du nur auf Instagram aktiv bist und plötzlich bricht die Reichweite ein. Dann fängt man schnell an, an sich und seiner Expertise zu zweifeln.
Eine Website, ein Newsletter und eine zweite Social Media Plattform helfen dir, dich breiter online aufzustellen.
Marketing bedeutet mehr als regelmäßig posten
Du kannst das beste Angebot der Welt haben. Aber wenn keiner davon weiß, machst du einfach keinen Umsatz. Marketing ist vielfältig und es gibt nicht den einen Weg. Social Media ist nur ein Teil davon.
Menschen können über Google auf dich aufmerksam werden, deine Website finden, von bestehenden Kunden empfohlen werden, durch Kooperationen von dir erfahren oder über deinen Newsletter immer wieder mit deinen Themen in Kontakt kommen.
Nicht jeder Kanal ist für jedes Hundebusiness gleich wichtig.
Statt überall gleichzeitig aktiv zu sein, solltest du dir deshalb eine einfache Frage stellen:
Wo sind die Menschen, die ich mit meinem Angebot erreichen möchte?
Wenn deine potenziellen Kunden hauptsächlich über Google nach einer Dienstleistung in ihrer Nähe suchen, bringt dir die schönste TikTok-Strategie allein wenig. Dann ist es sinnvoll auch ein Google Unternehmensprofil anzulegen. Du kannst über deine Website dann immer noch auf Social Media verlinken.
Verkaufen gehört zu deinem Hundebusiness
Verkaufen wird oft mit negativen Gefühlen verknüpft, weil jeder mal eine schlechte Erfahrung gemacht hat. Verkauf ist jedoch wichtig, damit du von deiner Selbstständigkeit leben kannst.
Es gibt nicht nur den aufdringlichen Weg des Verkaufens. Mit dem richtigen Weg und dem richtigen Content kommen die Menschen von sich aus auf dich zu, ohne dass du Kaltakquise machen musst.
Sprich also nicht nur darüber, welches Wissen du hast, sondern sprich auch über deine Dienstleistungen und Produkte.
Mehrere Einnahmequellen können dein Hundebusiness ergänzen
Früher gab es bei den Hundetrainern oft Einzelstunden und Gruppenstunden, gefolgt von mobilen Hundetrainern. Heute kannst du auch gut digitale Dienstleistungen und Produkte anbieten.
Wenn du einmal ein Produkt erstellt hast, dann kannst du es unzählige Male verkaufen. Oft wird über passives Einkommen gesprochen. Das stimmt nur bedingt, denn die Zeit und Arbeit musst du am Anfang investieren, bis das Produkt fertig ist.
Gut geeignet sind dafür Themen, die dich deine Kunden immer wieder fragen.
Dabei geht es nicht darum Masse zu machen, sondern eine sinnvolle Produkttreppe zu erstellen. Kleine Produkte sind oft ein guter Einstieg bevor Menschen höherpreisige Dienstleistungen buchen.
Von der Visitenkarte zum Onlinebusiness
Vielleicht stehst du mit deinem Hundebusiness noch ganz am Anfang.
Dann musst du jetzt nicht gleichzeitig eine Website bauen, täglich auf Instagram posten, einen Newsletter starten und deinen ersten Onlinekurs produzieren.
Oder du arbeitest schon seit Jahren in der Hundebranche und möchtest online auch sichtbar werden, aber weißt noch nicht genau wie, denn eigentlich läuft es offline.
Zusammenfassung: Hundebusiness aufbauen und online wachsen
Die Onlinewelt bietet dir mehr als Social Media. Mit einem Online-Auftritt, passenden Angeboten und digitalen Produkten kannst du dein Hundebusiness aufbauen und weiterentwickeln.
Für den ersten Start in der Onlinewelt lies noch meinen Artikel Instagram für Hundetrainer.
Nutze die Möglichkeiten, die zu deinem Business passen, und baue dir Schritt für Schritt ein Hundebusiness auf, von dem du langfristig leben kannst.