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ToggleInstagram für Hundetrainer: So nutzt du Social Media für dein Business
Instagram ist ein Marketingkanal für dein Hundebusiness.
Hier zeigst du deine Expertise, machst deine Haltung sichtbar und erreichst Menschen, die zu deinem Angebot passen. Gleichzeitig lernen potenzielle Kunden dich und deine Arbeit kennen, bevor sie überhaupt Kontakt zu dir aufnehmen. Viele Menschen suchen nicht mehr nur über Google, sondern nutzen Social Media als Suchplattform.
Du musst nicht jeden Tag Content erstellen, je öfter du postest, desto mehr wirst du gesehen und kannst herausfinden, welcher Content gut ankommt.
Als Hundetrainer bist du eine Personal Brand, du musst also nicht sein, wie jeder andere, sondern präsentierst dich in deinem Stil.
Denn du bist nicht auf Instagram, um einfach nur zu posten. Du nutzt Instagram, um dein Hundebusiness sichtbar zu machen.
Was bringt Instagram deinem Hundebusiness?
Über Instagram werden neue Menschen auf dich aufmerksam. Mit deinem Content zeigst du deine Expertise und gibst Interessenten einen Einblick in deine Arbeit. Sie lernen deine Haltung kennen und bekommen ein Gefühl dafür, ob du zu ihnen und ihrem Hund passt.
Menschen, die nicht zu dir passen, werden auch kein Erstgespräch bei dir buchen, Social Media filtert also Menschen aus, die nicht mit dir matchen.
Gerade beim Hundetraining spielt Vertrauen eine große Rolle. Deine Kunden entscheiden sich nicht nur für eine Leistung. Sie entscheiden sich auch für den Menschen, dem sie sich und ihren Hund anvertrauen.
Dein Instagram-Account übernimmt deshalb mehrere Aufgaben:
- neue Menschen erreichen
- deine Expertise sichtbar machen
- Vertrauen aufbauen
- deine Persönlichkeit und Haltung zeigen
- deine Angebote sichtbar machen
- eine Community aufbauen
Damit wird dein Profil zu einem Teil deines Marketings. Oft reichen Flyer, Visitenkarte und Empfehlungen nicht mehr aus. Starte aber nicht, wenn keine Anfragen mehr reinkommen, sondern vorher, denn Social Media ist ein Marathon und kein Sprint.
Bevor du postest: Wen möchtest du erreichen?
„Hundehalter“ ist dafür zu breit. Ein Mensch mit seinem ersten Welpen beschäftigt sich mit anderen Themen als jemand, der seinen adulten Hund aus dem Tierschutz hat.
Es sind zwar beides Hundehalter, jedoch mit unterschiedlichen Themen.
Wenn du weißt, wen du erreichen möchtest, weißt du auch, welche Fragen, Probleme und Themen für deinen Account relevant sind.
Dafür brauchst du keine erfundene Wunschkundin mit Namen, Alter und Lieblingskaffee.
Du musst wissen, welche Menschen du mit deiner Arbeit erreichen willst, was sie beschäftigt und wobei du sie unterstützt.
Wie du deine Zielgruppe als Hundetrainer definierst, schauen wir uns in einem eigenen Beitrag genauer an.
Dein Instagram-Profil ist dein erster Eindruck
Jemand sieht ein Reel von dir und klickt auf dein Profil. Jetzt muss schnell klar werden, worum es bei dir geht. Passen Profilbild, Name, Namenszeile, Bio und Highlights zusammen, so dass in wenigen Sekunden zu erkennen ist, worum es bei dir geht?
Deine Bio hat nur wenig Platz. Verschwende ihn nicht mit Floskeln, oder Infos, die nicht im ersten Moment wichtig sind. Zeig, was du machst, wen du ansprichst und was die Person bei dir findet.
Auch deine Highlights gehören zu deinem Profil. Dort kannst du Angebote, über mich und Testimonials hinterlegen.
Dein Profil ist also wie eine kleine Website auf den Social Media Plattformen.
Achte darauf, dass dein Content stimmig ist und du nicht alles Mögliche postest. Ich erwarte bei dir als Hundetrainerin Content zu meinem Thema und nicht, wie du vegane Bolognese kochst. Wenn veganes Essen zu deinen Werten zählt, kannst du so etwas in der Story teilen, jedoch nicht im Feed, außer es ist ein „Über mich“ Beitrag.
Diese Contentformate stehen dir auf Instagram zur Verfügung
Reels, Karussells und Storys erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Am Anfang musst du dich ein wenig ausprobieren, was am besten zu dir passt.
B-Roll-Reels
Bei einem B-Roll-Reel nutzt du ein kurzes Video und schreibst die Hook ins Video. In der Caption (Bildunterschrift) gehst du dann auf das Thema ein.
Die Aufnahme stammt zum Beispiel aus deinem Arbeitsalltag, oder du hast dein Branding bereits umfassend ausgearbeitet und passt die Videos daran an.
Wenn du (noch) nicht in die Kamera sprechen willst, sind B-Rolls sehr passend dafür. Achte bei der Musik unbedingt auf die „RF“ Kennzeichnung in Edits und in Instagram oder nimm Musik von Musikern, die ihre Musik kostenfrei zur Verfügung stellen.
Sprech-Reels
Beim Sprech-Reel sprichst du direkt in die Kamera. Mittlerweile auch oft Yapping genannt.
Sprech-Reels haben, gerade am Anfang, weniger Reichweite, dafür baust du damit mehr Vertrauen auf, weil deine Follower deine Stimme hören und besser einschätzen können, ob es menschlich passt. Mit einem externen Mikrofon bekommst du einen besseren Ton hin (kannst du beim großen A finden). Wenn du eine gute Kamera am Handy hast, kannst du auch die Innenkamera nutzen, wenn es dir hilft, dich zu sehen. Viel wichtiger ist die Belichtung und einen Untertitel zu nutzen. Den kannst du in Instagram und Edits einfügen.
Karussell-Posts
Ein Karussell besteht aus mehreren Slides, durch die deine Follower wischen. Nutze Karussells für Inhalte, die mehr Erklärung brauchen. Bei kleineren Accounts werden die Karussels immer noch häufiger an Follower ausgespielt. Bei den Karussel-Beiträgen kannst du auch Musik hinterlegen, das erhöht die Reichweite. Achte auch hier wieder auf die Musik-Lizenzen.
Storys
In deinen Storys findet der direkte Kontakt mit deiner Community statt. Hier teilst du Einblicke, greifst Gedanken auf, stellst Fragen, sprichst über deine Angebote und nimmst deine Follower mit in deinen Businessalltag.
Storys dürfen persönlicher sein als dein restlicher Content. Wenn es dir schwer fällt Sprechcontent zu machen, dann sind die Stories eine gute Möglichkeit, da diese nach 24 Stunden verschwinden und kurz gehalten werden können.
Was solltest du als Hundetrainer posten?
Bei der Contenterstellung geht es nicht nur darum Mehrwert rauszuhauen, sondern mit Strategie auch zu verkaufen. Du bist Selbstständige und möchtest verkaufen.
Je nach Contentformat und Ziel erstellst du Content. Verkaufscontent hat meist weniger Likes, Kommentare und Teilungen, aber er ist wichtig, damit die Leute immer wieder sehen, was sie bei dir kaufen können.
Einfach gesagt, holst du mit einem Reel neue Menschen auf dein Profil, in einem Karussel vertiefst du ein Thema und in der Story verkaufst du.
Gerade am Anfang haben viele Angst zu viel Mehrwert zu geben. In ein Reel kannst du meist gar nicht die gesamte Lösung geben, sondern nur Ansätze z. B. wenn der Hunde nicht alleine bleiben kann. Meist beziehst du dich auf das was und nicht das wie, weil es auch wieder sehr individuell ist.
Es ist wichtig, dass du nicht nur Mehrwert rausgibst, auch wenn das für dich am einfachsten ist. Denn sonst verkaufst du nicht und es passiert schnell, dass du Menschen anziehst, die gerne deinen Content schauen, aber nie bei dir kaufen würden.
Es gibt auf Instagram unzählige Accounts rund um Hunde und Hundetraining. Da ist deine Haltung besonders wichtig. Deswegen ist es umso wichtiger, dich als Personal Brand zu zeigen. Das kannst du mit ganz einfachen Dingen beginnen wie z. B. deinen Werten, deine Art Content zu erstellen. Bring deinen Wiedererkennungswert in deinen Content.
Wiedererkennung entsteht nicht nur durch Farben, Schriften und ein Logo. Sie entsteht auch durch das, was du sagst und wie du es sagst.
Reichweite allein bringt dir noch keine Kunden
Reichweite ist wichtig. Schließlich müssen neue Menschen deinen Content erst einmal sehen, bevor sie dich kennenlernen.
Trotzdem ist ein Reel mit 100.000 Aufrufen nicht automatisch erfolgreicher als eines mit 2.000. Viel wichtiger ist es, dass du die richtigen Menschen erreichst, die auch bereit sind bei dir zu kaufen und zu buchen.
Views und Follower zeigen dir, wie sich dein Account entwickelt. Sie sagen aber nicht automatisch etwas darüber aus, wie viel Umsatz du mit Instagram machst. Mach dich nicht von den Zahlen abhängig und lösche keine Beiträge, die mal schlechter liefen, denn sie erreichen vielleicht genau diesen einen Menschen, der kurz davor ist bei dir zu buchen.
Instagram ist Social Media, also interagiere
Instagram ist eine Social Media Plattform. Du erstellst also nicht nur Content, als wäre dein Content eine Werbeanzeige in der Wochenzeitung, sondern du gibst anderen auch Feedback. Also like auch bei anderen, kommentiere Beiträge bei deiner Zielgruppe, aber auch bei Mitbewerbern.
Wenn bei dir kommentiert wird, antworte auf Kommentare, denn sonst verlieren die Menschen die Lust bei dir zu kommentieren. Du musst deswegen jetzt nicht stundenlang auf Social Media online sein. 10 Minuten liken und kommentieren am Tag sind ein guter Anfang, zusätzlich erstellst du deinen Cotnent.
Community entsteht durch Austausch und nicht durch eine Zahl neben deinem Profilbild.
Sprich über deine Angebote
Du nutzt Instagram für dein Business, also verkaufe auch. Wenn du denkst, dass die Leute es schon oft genug gesehen haben. Nein, in den meisten Fällen nicht. Erinnerst du dich an die letzten 10 Reels, die du heute gesehen hast? Wahrscheinlich nur so ein bisschen. Wir werden erschlagen von Content, da gehen einzelne Beiträge schnell unter und wer großes Interesse an deinem Angebot hat, wird sich freuen, dass du wieder Infos dazu bringst. Die meisten Selbstständigen reden viel zu selten über ihr Angebot.
Mach es den Menschen einfach. Wo finden sie einen Link zum buchen, oder sollen sie dich anschreiben? Leite sie durch den Prozess, so dass sie es so einfach wie möglich haben.
Instagram ist ein Teil deines Hundebusiness
Instagram macht deine Expertise sichtbar, baut Vertrauen auf und bringt deine Angebote werden auch online gefunden.
Trotzdem ist Instagram nicht dein gesamtes Business.
Deine Website, Google und dein Newsletter ergänzen deinen Social-Media-Auftritt und machen dein Business unabhängiger von einer einzelnen Plattform.
Denn Reichweiten verändern sich, Accounts können gesperrt werden und Plattformen entwickeln sich weiter.
Nutze Instagram deshalb als das, was es ist: ein Marketingkanal für dein Hundebusiness.
Wie Social Media, dein Online-Auftritt und digitale Angebote zusammenspielen, zeige ich dir ausführlicher in meinem Beitrag „Hundebusiness aufbauen: So bringst du dein Business in die Onlinewelt“.
Instagram für Hundetrainer: Erst die Basics, dann der Content
Du brauchst keine komplizierte Instagram-Strategie, bevor du deinen ersten Beitrag veröffentlichst.
Die Basics solltest du kennen, damit dir die Contenterstellung leichter fällt.
Genau diese Grundlagen schauen wir uns in meinem 0 € Guide „Let’s get visible“ an. Dort findest du die 6 Basics Themen, um dich auf Social Media als Personal Brand zu zeigen.
Zusammenfassung: Instagram für Hundetrainer
Ein verständliches Profil, passende Contentformate, relevante Themen und der Austausch mit deiner Community machen deine Expertise und deine Angebote sichtbar. Du kannst Instagram als kostenloses Marketing Tool nutzen, oder auch Geld für Ads oder Abos investieren.
Wenn jemand sagt, dass er keine Lust auf Social Media hat, dann ist es meist, weil man noch unsicher mit den Plattformen ist. Wichtig ist, dass du auch im Marketing mit der Zeit gehst, sonst gehst du mit der Zeit. Denn die Leute wollen die Unternehmen auf Social Media sehen, um Vertrauen aufzubauen und es macht ihnen die Kaufentscheidung leichter.
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